Wenn Kinder Sterben

Wenn ein Kind sterben muss, ist dies schwer zu bewältigen. Ein Kind hat ja sein Leben noch vor sich, es verlässt unsere Welt viel zu früh. Der Tod eines Kindes hinterlässt eine Wunde bei seinen Eltern und Geschwistern und bei seinen Freunden. Viele möchten dem Gedanken daran ganz aus dem Weg gehen. Dieses Thema erfordert Mut, um die eigenen Ängste offen darzulegen.

Kinder, die durch eine schwere Krankheit mit ihrem bevorstehenden Tod konfrontiert werden, durchlaufen wie jeder Mensch fünf Phasen des Sterbens. Diese umfassen emotionale Zustände wie Ablehnung, Zorn und Verzweiflung und führen schließlich dazu, den eigenen Tod zu akzeptieren. Die Familie sollte ihr Kind in allen Phasen mit Verständnis begleiten und dabei nicht versuchen, den Ernst der Lage zu beschönigen. Kinder wissen sehr genau, was mit ihnen geschieht. Es ist daher wichtig, ehrlich und angemessen miteinander zu sprechen. Das Kind spürt auch, dass sein Tod seiner Familie viel Schmerz bereiten wird. Die Familie sollte ihm Hoffnung schenken und ihm klar machen, dass sie es nie vergessen wird, dass sie aber auch irgendwann wieder die Kraft haben wird, wieder glücklich zu sein.

Angehörige eines verstorbenen Kindes sind auf das Verständnis ihrer Umgebung angewiesen und sollten es nicht fürchten psychologischen Beistand aufzusuchen.

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